|
|
DVD to DivX - Anleitung
6. Virtual Dub 2. Teil - DivX-Codec
Einstellungen unter "Video"->"Compression" |
| |
| "DivX 6.0 Codec" wählen und auf "Configure" klicken.
Voraussetzung ist, daß der Codec wie auf Seite1 beschrieben
installiert wurde. |
| |
"General" |

|
"Certification Profile":
Die Voreinstellung "Home Theater Profile" ist genau
die richtige für unsere Zwecke. Die Profileinstellungen
sollen Kompatibilität
mit den Abspielgeräten garantieren. "Home Theater" ist
auf Auflösungen bis 720dpi ausgelegt, was genau unser
Arbeitsbereich ist. "High Definition Profile" macht nur Sinn
bei Quellmaterial mit einer höheren Auflösung (DV oder HD-DVD
Material, Stichwort HDTV). |
|
"Bitrate":
Hier ist im "Home Theater Proflie" nur "Bitrate Based" wählbar.
Unter "Encode
Mode" "1-pass" oder "Multipass,
1st pass" wählen.
Der Unterschied wird in den FAQs erklärt.
Die Vorgehensweise für beide Verfahren ist jeweils
auf der nächsten
Seite erklärt. Ich würde
zugunsten der Bildqualität
auf jeden Fall das Multipass-Verfahren empfehlen.
Also, für die 1-pass-Methode einfach "1-pass" wählen, für
die Multipass-Methode "Multipass, 1st pass" wählen (heißt
also zwei Durchgänge und wir machen erstmal den ersten von den zwei Durchgängen).
Dahinter wird der vom AdvancedDivXBitrateCalculator errechnete Wert für
die Bitrate eingetragen. |
| |
"Codec" |

|
"Codec Perfomance":
"Balanced" stellt eine ausgewogene
Mischung aus Geschwindigkeit und Qualität dar. Auf schnellen
Rechnern kann man darüber nachdenken, "Better Quality" zu
wählen. Dies reduziert jedoch die Berechnungsgeschwindigkeit. "Scene change treshold" auf 50% belassen. Dies
ist die Empfindlichkeit, mit der der Codec Szenenwechsel
aufspürt un dort einen Keyframe setzt. "Max Keyframe Interval" auf
50 oder 100 setzen. Das bedeutet, daß abgesehen
von den Szenenwechseln alle 50 Frames (bei 25 Frames/Sekunde
also alle 2 Sekunden) ein Keyframe gesetzt wird. Dadurch
wird das Spulen im späteren Film und das Schneiden
des Films erleichtert. 300 ist jedenfalls viel zu viel! |
| |
"Advanced Tools"
Als Verfahren für "Bidirectional" sollte "Adaptive
Single Consecutive" eingestellt sein. Das Bidirectional
Encoding soll zur Verbesserung der Bildqualität
beitragen, indem der Codec nicht
nur zurückliegende
Frames sondern auch vor dem aktuellen Punkt liegende Frames
analysiert und somit die Qualität für den aktuellen
Frame besser berechnen kann. Dies erhöht die Kompression.
"GMC" und "Q-Pel" sind weitere Features zur Verbesserung der
Bildqualität. Der Codec sucht hier nach bestimmten Bewegungen
im Bild und erhöht dort die Bitrate, um die Qualität zu verbessern.
In der Regel macht "Q-Pel" eventuell Sinn, GMC seltener. Beides
kostet Rechenzeit und ist nicht verfügbar, wenn Profile aktiviert
sind. |
| |
"Video" |

|
"Video Resolution":
Hier sollte "Keep Resolution" gewählt werden,
da wir jegliches Resizing und Cropping in DVD2Avi und Virtual Dub vornehmen.
Diese Programme haben sich hierfür bewährt, der DivX-Codec hat außerdem
keine Vorschau-Funktion. |
| |
"Image Processing":
"Noise Reduction" ist zur Entfernung
von Bildstörungen in schlechtem analogen Ursprungsmaterial
gedacht, sollte für unseren Zweck auf "Off" stehen.
"Psychovisual Enhancements" auf "Off" lassen:
Diese Einstellung soll die Bildqualität an den Orten
sparen, an denen es dem Betrachter weniger auffällt
zugunsten der Bildqualität des Restbildes. Da wenig über
diese Einstellung bekannt ist, empfehle ich die Voreinstellung. Bei
einem nicht allzu langsamen Rechner kann man jedoch mit
diesen Einstellungen experimentieren, zumal sie die Kompression
bei gleich bleibender Bilsqualität erhöhen sollen.
"Interlace" auf "Progressive
Source" belassen.
Das bedeutet, daß dem Codec von der Quelle jeweils
ein Vollbild geliefert wird, was bei DVD-Material in
der Regel der Fall ist. Anders ist das bei TV-Aufnahmen,
Videokameraaufnahmen oder SVCDs, die meist nur Halbbilder
enthalten, also
"interlaced" sind. Hier muß bei der Umrechnung ein Deinterlacing-Filter
benutzt werden, um Zeilenartefakte zu vermeiden.
Statt dem im Codec eingebauten Deinterlace-Filter kann
jedoch
bei
solchen
Quellen auch
ein Filter von Virtual Dub verwendet werden.
"Quantization" ist standardmäßig auf "H.263" eingestellt.
"H.263 Optimized" sollte bessere
Bildqualität liefern, könnte jedoch etwas langsamer sein. |
| |
"Advanced" |
Hier können die vorgenommenen Einstellungen gespeichert
werden, um nicht jedesmal neu eingestellt werden zu müssen.
Da wir meistens mit den gleichen Einstellungen (außer Bitrate)
arbeiten und die Standardeinstellungen kaum verändern, ist
das eigentlich nicht nötig.
"Do not prompt with errors and warnings" und "Disable
the feedback windows" ist aber empfehlenswert, sollte
also angehakt werden. Das Feedback-Window ist neu seit DivX
5.1 und legt
während des Komprimierens die Arbeit des Codecs
offen, sozusagen zum Zuschauen. Das ist interessant
für jemanden, der ganz genau rausbekommen will, wie
sich welche Einstellung auf das Videobild auswirkt. Sicher
etwas
für Leute mit viel Zeit und Geduld. Aber auf jeden Fall
interessant, es mal gesehen zu haben.
"Rotate artwork and product information" blendet eine Art
Werbung als Laufschrift im Hauptfenster ein. Brauche ich
nicht. Ebenfalls möchte ich nicht über Updates informiert
werden, weshalb ich "Always check for new version at startup"
deaktiviere. Über neue Versionen informiert man sich besser
auf divxwelt.de. |
|
|
|